Georedundante Datenspeicherung für hochverfügbare IT-Infrastrukturen.

Professionelle Rechenzentren schaffen mit Georedundanz die technische Basis für hohe Verfügbarkeit, sichere Datenspeicherung und einen fleixbel skalierbaren IT-Betrieb.

Georedundanz – was steckt dahinter

Georedundanz verbindet leistungsfähige Datacenter-Infrastruktur mit zusätzlicher Standortredundanz.

Georedundanz bezieht sich auf die räumliche Verteilung von Daten auf mehrere Standorte. Das Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Diensten und Informationen zu gewährleisten und dadurch zu erhöhen, selbst wenn ein Standort aufgrund von Wartungsarbeiten, technischen Störungen, Naturkatastrophen oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen einmal ausfallen sollte.

Durch die Speicherung in mindestens zwei Rechenzentren in unterschiedlichen geografischen Zonen bleibt der Datenzugriff auch im Falle eines lokalen Ausfalls gewährleistet, indem auf das zweite Datacenter umgeschaltet wird. Georedundanz ist gerade für Betreiber kritischer Infrastruktur (KRITIS) sowie Unternehmen und Behörden mit hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit der IT entscheidend. Dabei sind in den Rechenzentren identische Datenstände gespeichert und stellen die gleichen Services zur Verfügung.

So lassen sich hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Datensicherheit und Business Continuity erfüllen, ohne selbst eine vergleichbare Rechenzentrumsinfrastruktur aufbauen und betreiben zu müssen.

Sicherheit mit Standortvorteil

Georedundanz erweitert die klassische Hochverfügbarkeit.

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Zwei Standorte schaffen zusätzliche Möglichkeiten für den redundanten IT-Betrieb

Innerhalb eines professionellen Rechenzentrums sind zentrale Komponenten bereits redundant ausgelegt. Georedundanz erweitert dieses Prinzip über die Grenzen eines einzelnen Datacenters hinaus.

Daten, Systeme oder vollständige Services werden dazu auf räumlich getrennte Rechenzentren verteilt. Je nach Architektur können Services parallel betrieben, Daten zwischen den Standorten repliziert oder Systeme für einen definierten Failover vorbereitet werden.

conova betreibt eigene Datacenter an geografisch getrennten Standorten in Salzburg. Die beiden Standorte liegen rund 11 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.

Diese Kombination aus räumlicher Trennung ungeringer Distanz bietet gute Voraussetzungen für georedundante IT-Architekturen. Systeme und Daten können auf unterschiedliche Standorte verteilt werden, während gleichzeitig niedrige Latenzen für Kommunikation und Replikation zwischen den Datacentern möglich sind.

Vorteile einer georedundanten Architektur:

  • Verteilung von Daten und Services auf mehrere Standorte
  • Höhere Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen
  • Zusätzliche Absicherung gegenüber einem Standortausfall
  • Grundlage für Business-Continuity-Konzepte
  • Unterstützung definierter Disaster-Recovery-Szenarien
  • Geografisch getrennte Backup-Infrastrukturen
  • Flexible Redundanzkonzepte für unterschiedliche Anwendungen

 

Georedundanz beschränkt sich nicht auf die reine Datenspeicherung. Je nach Anforderung können Daten, Anwendungen und komplette Services über unterschiedliche Verfügbarkeitszonen hinweg konzipiert werden. Welche Form der Georedundanz sinnvoll ist, hängt dabei von den Anforderungen der jeweiligen Systeme an Verfügbarkeit, Latenz, Datenkonsistenz sowie Wiederanlauf- und Wiederherstellungszeiten ab.

Georedundante Backup-Lösungen

Und auch im Bereich von Backup-Lösungen kann die Georedundanz eine entscheidende Rolle spielen. Backups sind ein Sicherheitsnetz für die Unternehmen und ermöglichen es Daten nach einem Zwischenfall wiederherzustellen. Anwendungsfälle gibt es ausreichend: defekte Hardware, Fehler in der Software, Cyberangriffe oder menschliches Fehlverhalten wie das versehentliche Löschen bestimmter Daten. Nach der 3-2-1-Backup-Strategie soll ein Backup in mehreren Ausführungen, auf verschiedenen Medien und an mindestens einem externen Standort gespeichert werden.

Bei georedundanten Backups werden die Kopien der Daten in mehreren geografisch getrennten Rechenzentren gespeichert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit auch die Daten aus der Public Cloud wie Microsoft Azure oder der Public Cloud von Microsoft 365 in ein externes Datacenter in Österreich zu sichern.

Professionelle Rechenzentren – Infrastruktur für geschäftskritische IT.

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Geografisch getrennte Standorte entfalten ihren Mehrwert erst in Verbindung mit einer zuverlässigen Infrastruktur innerhalb der einzelnen Rechenzentren. Die technische Basis dafür bilden redundant ausgelegte Systeme für Strom­­­ver­­­sorgung, Netzwerk und Klimatisierung sowie umfassende Maßnahmen für Brand- und Zutrittsschutz.

Die conova Datacenter setzen dafür auf professionelle und mehrfach ab­­­ge­­­sicherte Infrastrukturen. Dazu zählen unter anderem die Versorgung aus getrennten Umspannwerken, wegeredundante Trassen sowie eine umfassende Not­­­strom­­­versorgung.

 

  • redundante Stromversorgung und Notstromkonzepte
  • professionelle Klimatisierung
  • Brandfrüherkennung und Brandschutz
  • mehrstufige Zutrittskontrollen
  • redundante Netzwerkanbindungen
  • kontinuierliches Monitoring der technischen Infrastruktur

Vorteile einer Colocation.

Mit Colocation nutzen Unternehmen eine professionelle Rechen­­­zentrums­­­infrastruktur für den Betrieb ihrer eigenen IT-Systeme, ohne selbst ein Datacenter betreiben zu müssen. conova stellt dafür eine sichere, redundante und leistungsfähige Umgebung bereit. Die benötigte Rack-Fläche lässt sich flexibel an den aktuellen Bedarf anpassen und bei wachsenden Anforderungen erweitern. Gleichzeitig ermöglicht der 24×7-Zutritt jederzeit den direkten Zugang zur eigenen Infrastruktur.

Beim reinen Housing bleibt der Betrieb von Servern, Firewalls, Storage-Systemen und weiteren IT-Komponenten in der Verantwortung der unternehmenseigenen IT.

conova übernimmt die professionelle Rechenzentrumsumgebung und bietet bei Bedarf zusätzliche Unterstützung:

  • physische Sicherheit für Server und IT-Komponenten
  • redundante und unterbrechungsfreie Stromversorgung
  • professionelle Kühlung der IT-Infrastruktur
  • leistungsfähige Konnektivität im Rechenzentrum
  • flexibel skalierbare Rack-Flächen
  • Remote Hands Service für erforderliche Arbeiten direkt am Rack
  • Entlastung der internen IT durch Rechenzentrumsspezialist vor Ort

Gut vernetzt.

Spezialisierte Rechenzentren wie jene von conova bieten häufig auch direkte Anbindungen an die großen Public Cloud Anbieter, was die Umsetzung von hybriden Setups unterstützt. Zudem können Kunden aus mehreren Providern auswählen und haben direkte Verbindungen zu den bedeutenden Internetknoten wie DE-CIX (Deutsche Commercial Internet Exchange) oder AMS-IX (Amsterdam Internet Exchange).

Die Nutzung einer Colocation ist auch dann sinnvoll, wenn es um georedundante IT-Services geht. In diesem Fall werden die Daten an geografisch getrennten Standorten und damit in unterschiedlichen Verfügbarkeitszonen gespeichert, was insbesondere auf die Faktoren Hochverfügbarkeit und Betriebssicherheit einzahlt.

Sicherheitsaspekte spielen bei der Wahl eines Rechenzentrums die zentrale Rolle.

Hochsichere Rechenzentren setzen auf modernste Schutzmaßnahmen, um sensible Daten vor unbefugtem Zugriff und Cyberangriffen zu schützen. Diese Maßnahmen umfassen physische Sicherheitsvorkehrungen wie

  • mehrstufige Zutrittskontrollen
  • Überwachungssysteme sowie
  • spezielle Brandschutz- und Stromversorgungskonzepte.

Beispiele dafür sind redundante Systeme in der Rechenzentrumsinfrastruktur, die Speisung aus getrennten Umspannwerken, wegeredundante Trassenführung und eine umfassende Notstromversorgung. Verschlüsselte Datenübertragungen, Firewalls, Prevention- und Protection-Lösungen sowie strikte Zugriffsregelungen sorgen dafür, dass nur autorisierte Personen auf die gespeicherten Daten zugreifen.

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Vorteile der georedundanten Datenspeicherung in Österreich.

  • Hohe Datenschutzstandards: Datenhaltung innerhalb des europäischen Rechtsrahmens und nach den Vorgaben der DSGVO.
  • Compliance: Geeignete Rahmenbedingungen für Unternehmen und Branchen mit hohen regulatorischen Anforderungen.
  • Datenstandort Österreich: Unternehmensdaten bleiben geografisch nahe und in einer klar definierten Rechtsordnung.
  • Zentrale Lage in Europa: Gute Voraussetzungen für schnelle Verbindungen zu wichtigen europäischen Wirtschaftsräumen.
  • Direkte Konnektivität: Anbindung an Internetknoten wie VIX in Wien und SAIX in Salzburg ermöglicht einen leistungsfähigen Datenaustausch.
  • Stabile Rahmenbedingungen: Österreich bietet ein politisch und wirtschaftlich stabiles Umfeld für den Betrieb geschäftskritischer IT-Infrastrukturen.

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Als spezialisiertes IT-Dienst­­­leistungs­­­unte­­­rnehmen bieten wir ein ganz­­­heitliches Sicher­­­heits­­­konzept für jede individuelle Lösung: On-Premises, Hybrid oder Cloud only.

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FAQ

Häufige Fragen

Colocation bedeutet, dass mehrere Unternehmen Rechenzentrumsinfrastrukturen gemeinsam nutzen, ihre eigenen Server in gemieteten Racks betreiben und dennoch die volle Kontrolle über ihre Daten behalten.

Georedundanz erhöht die Verfügbarkeit und Betriebssicherheit, da Daten an mehreren Standorten gespeichert werden. Dies sichert den Zugriff auch bei Ausfällen eines Standorts.

Zertifizierungen wie ISO 27001 und EN 50600 gewährleisten hohe Standards bei der Informationssicherheit und Betriebssicherheit von Rechenzentren.